Arme Ritter

★ Arme Ritter Liedtext:

Zehn arme Rittersleut‘, die brieten Fröschebein,
Der eine hat zu viel genascht, da waren es noch neun.

Neun arme Rittersleut‘ haben Entengrütz gemacht,
Der eine ist in‘n Topf gefall’n, da waren es nur noch acht.

Acht arme Rittersleut‘, die kochten Speck mit Rüben,
Der eine ist damit abgehau’n, da waren es nur noch sieben.

Sieben arme Rittersleut‘, die buken einen Keks,
Sie stritten sich ums größte Stück, da waren es nur noch sechs.

Sechs arme Rittersleut‘, die soffen Schnaps mit Senf,
Dem einen wurde schlecht davon, da waren es nur noch fünf.

Fünf arme Rittersleut´, die brauten Kohl mit Bier,
Der eine hat sich dran verschluckt, da waren es nur noch vier.

Vier arme Rittersleut´, die stampften Hirsebrei,
Dem einen brach der Topf entzwei, da waren es nur noch drei.

Drei arme Rittersleut´, die brieten Spiegelei,
Der eine sah sich selbst darin, da waren es nur noch zwei.

Zwei arme Rittersleut´, die speisten etwas feiner,
Dem einen war‘s dann doch zu fein, da war es nur noch einer.

Ein armer Rittersmann, der fühlte sich allein,
So pfiff er dieses lustig‘ Lied, schon waren es wieder zehn.

Zehn arme Rittersleut‘, die tunkten Brot in Milch,
Sie streuten etwas Zucker drauf, das schmeckt doch jedem Knilch.